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Ganassi

In seinem pädagogischen Werk 'Opera intitulata Fontegara' (Venedig 1535) beschreibt Sylvestro Ganassi dal Fontego Instrumente, die mit speziellen Griffen mehr als zwei Oktaven Tonumfang erreichen. Nur wenige Flöten, die mit diesen oder ähnlichen Griffen funktionieren, sind bis heute erhalten, und es ist völlig unklar, welche Verbreitung sie in damaliger Zeit hatten und ob sie tatsächlich solistisch oder im Consort verwandt wurden.

Heute werden die Blockflöten der Ganassi-Bauweise nicht allein für 'Ricercate, Passagi e Cadentie' (Giovanni Bassano) oder Stücke der Sammlung 'Il Dolcimelo' (Aurelio Virgiliano) u. a. verwendet, sondern oftmals auch für zeitgenössische Werke.

Bei enormen dynamischen Möglichkeiten klingen diese Flöten rund,
voll und laut. Die Bohrung ist sehr weit und verläuft fast durchgehend zylindrisch mit stark ausladendem Trichter am Ende.